Das Hackbrett ist eines der ältesten Instrumente der Welt. In Europa hatte das Zupfinstrument seine Blütezeit im 18. Jahrhundert. Die Besonderheit am Hackbrett ist, dass es fast in allen Ländern der Erde eine ganz eigene und spezielle Form hat. Allein in Österreich existieren drei verschiedene Formen des Hackbretts. Da es alle Tonarten umfasst, hat das Chromatische oder Salzburger Hackbrett mittlerweile den ersten Platz eingenommen. Je nach Größe (Standard-, Bass- oder Tenorhackbrett) wird es im Violin- oder Bassschlüssel notiert.
Das Hackbrett kann als Begleit- oder als Melodieinstrument eingesetzt werden. Es bietet außerdem viele Möglichkeiten zum Musizieren in der Gruppe: im Barockorchester, Jazzensemble, Volksmusikensemble jeder Art, Hackbrettorchester und auch mit anderen Instrumenten wie Violine, Zither, Steirische Harmonika oder mit Blasinstrumenten. Literatur gibt es auch in Neuer Musik bzw. Experimenteller Musik.
Voraussetzungen für dieses Fach
Der Hackbrettunterricht sollte frühestens ab der ersten Klasse Volksschule beginnen. Vorangegangene Kurse der Musikalischen Früherziehung sind von Vorteil, aber nicht zwingend notwendig.
Das richtige Instrument zum Üben
Je nach Verfügbarkeit bietet die Musik- und Kunstschule die Möglichkeit, Instrumente auszuleihen. Die Leihgebühr ist der aktuellen Schulgeldordnung zu entnehmen. Außerdem besteht auch die Möglichkeit bei Hackbrettbauern Instrumente auszuleihen. Um das passende Instrument zu finden, empfehlen wir vorab eine fachliche Beratung durch unsere Lehrerinnen und Lehrer.