Die Elektrogitarre hat in den 50er- und 60er-Jahren Klänge möglich gemacht, die man von einer akustischen Gitarre nicht kannte. Im Zusammenhang mit übersteuerten Verstärkern war sie Wegbereiter für die Entwicklung der modernen Rock- und Popmusik. In der Pop- und Rockmusik ist die E-Gitarre heute unverzichtbar. Es besteht die Möglichkeit in Bands, Jazzensembles usw. zu spielen. Die E-Gitarre ist mehr Ensemble-Instrument als die akustische Gitarre.
Der Unterricht zielt auf eine grundsätzlich moderne Gitarrenausbildung ab. Die Schülerinnen und Schüler lernen Noten und Musiktheorie sowie instrumentenspezifische Spieltechniken wie beispielsweise Wechselschlag, Hammer & Pull Off, Legato und Two Hand Tapping. Des Weiteren werden in den ersten Jahren die Grundlagen wie Riffs, Double Stops, Barre Akorde, Pentatoniken, leichte Blues-Soli sowie Improvisation vermittelt. Ein besonderer Schwerpunkt der Ausbildung ist das Thema Rhythmus.
Voraussetzungen für dieses Fach
Der E-Gitarren-Unterricht kann etwa ab der dritten Klasse Volksschule beginnen. Vorangegangene Kurse der Musikalischen Früherziehung sind von Vorteil, aber nicht zwingend notwendig.
Das richtige Instrument zum Üben
Kostengünstige Startersets sind in jedem größeren Musikgeschäft erhältlich. Um das passende Instrument zu finden, empfehlen wir vor dem Kauf eine fachliche Beratung durch unsere Lehrerinnen und Lehrer.