Posaune

Im Allgemeinen meint man mit dem Begriff Posaune die Zugposaune, bei der die Länge des Schallrohres mit dem Zug verändert und dadurch die Tonhöhe bestimmt wird. Erstmals erwähnt wurde sie um etwa 1500. In der Renaissance-Zeit war die Posaune neben Zinken und Schalmeien eines der gebräuchlichsten Instrumente.

Viel Sololiteratur kam im 18. und 19. Jahrhundert für die Posaune auf und damit wurde die Position der Posaune im Orchester nachhaltig gefestigt. Im 20. Jahrhundert entwickelte sich vor allem im Bereich der Popular und Jazz-Musik ein eigenständiger Stil der Posaune und des Spielens der Posaune.

Literatur findet man in jeder Art von Musik, in allen Stilepochen von alter bis neuer Musik, Volksmusik, Jazz, Pop etc. Möglichkeiten zum gemeinsamen Musizieren gibt es in verschiedensten Ensembles, Big Bands, Musikkapellen und Sinfonieorchestern.

Ein Mädchen spielt Posaune

Voraussetzungen für dieses Fach

Der Posaunenunterricht kann mit einer Kinderposaune etwa ab der zweiten Klasse Volksschule beginnen. Später, in der Regel in einem Alter zwischen 12 und 14 Jahren (je nach körperlicher Konstitution), wird der Unterricht mit der Tenorposaune fortgesetzt. Vorangegangene Kurse der Musikalischen Früherziehung sind förderlich, aber nicht zwingend notwendig.

Das richtige Instrument zum Üben

Instrumente können, je nach Verfügbarkeit, an der Musik- und Kunstschule Oberes Mostviertel ausgeliehen werden. Die Leihgebühr ist der aktuellen Schulgeldordnung zu entnehmen. Um das passende Instrument zu finden, empfehlen wir vorab eine fachliche Beratung durch unsere Lehrerinnen und Lehrer.