Die Veeh-Harfe ist ein Saitenzupfinstrument, das der Deutsche Hermann Veeh Ende der 1980er Jahre für seinen mit Down-Syndrom geborenen Sohn aus einer Akkordzither entwickelt hat. Dieses besondere Instrument klingt ähnlich wie eine normale Harfe und ermöglicht Menschen mit körperlichen oder geistigen Einschränkungen das Musizieren ganz ohne Notenkenntnisse und langes Üben. Die Musizierenden schieben dafür einfach spezielle Notenschablonen zwischen die Saiten und den Resonanzkörper der Veeh-Harfe und zupfen die Noten in der vorgegebenen Reihenfolge. Von einfachen Stücken über bekannte und beliebte Volkslieder bis zur solistischen Konzertmusik ist alles möglich. Selbstverständlich kann aber auch auf diesem Instrument musikalisch improvisiert werden.
Das Spielen auf der Veeh-Harfe fördert die Selbstständigkeit, stärkt das Selbstbewusstsein und ermöglicht kulturelle Teilhabe und Mitgestaltung. Sie ist nicht nur ein ideales Instrument für Menschen mit Behinderung, sondern ermöglicht auch Seniorinnen und Senioren das aktive Musizieren bis ins hohe Alter.
Für wen ist dieses Fach?
Die Veeh-Harfe ermöglicht ganz ohne Notenkenntnisse und langes Üben zu musizieren. Darum ist sie ideal für Seniorinnen und Senioren sowie Menschen mit körperlichen oder geistigen Einschränkungen.