Fagott

Das Fagott (italienisch: il fagotto = das Bündel) ist das größte und tiefste Holzblasinstrument. Das Instrument entstand im 16. Jahrhundert zunächst in einfacherer Form, erst später setzte es sich in der dreiteiligen Form mit Knickung der Röhre durch. Es hat einen Tonumfang von etwa dreieinhalb Oktaven und einen je nach Tonlage äußerst unterschiedlichen Klangcharakter. Durch seine Länge ist es relativ schwer – es wird daher an einem Schultergurt befestigt.

Das Fagott ist ein sehr vielseitig einsetzbares Instrument – es gibt sowohl solistische Gelegenheiten als auch zahlreiche Möglichkeiten des Zusammenspiels: in Musikkapellen, im Symphonieorchester, in der Kammermusik, Kirchenmusik, Volksmusik und in verschiedenen Ensembles.

Fagott_Musik- und Kunstschule Oberes Mostviertel Kopie

Voraussetzungen für dieses Fach

Der Fagottunterricht kann etwa ab der zweiten Klasse Volksschule beginnen. Eine Eignungsberatung durch die Lehrperson ist nötig.

Das Anfangsalter ist von der Gesamtentwicklung des Kindes, vor allem aber von der Größe der Hände und der Entwicklung des Gebisses, abhängig. Das große, normale Fagott kann etwa ab der 4. Klasse Volksschule gelernt werden. Nach Rücksprache mit unseren Lehrerinnen und Lehrern und durch den Einsatz spezieller Kinderfagotte kann jedoch bereits ein früherer Einstieg ab etwa der 2. Klasse Volksschule ermöglicht werden. Vorangegangene Kurse der Musikalischen Früherziehung sind förderlich, aber nicht zwingend notwendig.

Das richtige Instrument zum Üben

Je nach Verfügbarkeit stellt die Musik- und Kunstschule Oberes Mostviertel Leihinstrumente zur Verfügung. Beim Kauf eines eigenen Fagotts gibt es bei manchen Instrumentenhändlerinnen und -händlern die Möglichkeit des Mietkaufs. Um das passende Instrument zu finden, empfehlen wir eine fachliche Beratung durch unsere Lehrerinnen und Lehrer.