Im 11. Jahrhundert kam die damals noch aus Holz bestehende Querflöte von China nach Europa bevor sie im 19. Jahrhundert Theobald Böhm mit der heute bekannten Klappenmechanik aus Silber konstruierte. Dennoch zählt die Querflöte weiterhin zur Gruppe der Holzblasinstrumente. Sie verfügt über ein breites Klangspektrum – von matt und neblig bis kräftig und strahlend. Neben der am meisten gespielten großen Flöte in C gibt es noch die Piccoloflöte, die Altflöte und die Bassflöte mit gebogenem Kopfstück.
Die Querflöte bietet viele Einsatzmöglichkeiten: von Klassik über Jazz bis Pop, ob solistisch oder im Blas-, Symphonie- oder Querflötenorchester. Auch in der Kammermusik, in der Kirchenmusik oder in Ensembles verschiedenster Art findet sie Verwendung.
Voraussetzungen für dieses Fach
Der Blockflötenunterricht kann etwa ab der zweiten Klasse Volksschule beginnen. Mit einem gebogenen Mundstück wird der Einstieg vor allem für kleinere Kinder erheblich erleichtert. Vorangegangene Kurse der Musikalischen Früherziehung sind förderlich, aber nicht zwingend notwendig.
Das richtige Instrument zum Üben
Es gibt die Möglichkeit eine Querflöte zu kaufen oder bei Musikvereinen auszuborgen. Um das passende Instrument zu finden, empfehlen wir vor dem Kauf eine fachliche Beratung durch unsere Lehrerinnen und Lehrer.
Gebogene Mundstücke können je nach Verfügbarkeit in der Musik- und Kunstschule Oberes Mostviertel geliehen werden. Die Leihgebühr ist der aktuellen Schulgeldordnung zu entnehmen.