Die Zither ist ein Zupfinstrument und zählt zu der Familie der Saiteninstrumente (Chordophone). Die Grundform der Konzertzither besteht aus einem flachen Kasten, auf dem parallel zur Längsseite fünf Griffbrettsaiten und 27 bis 37 Freisaiten gespannt sind. Unter den Freisaiten befindet sich ein Schallloch. Unter den Griffbrett- oder Melodiesaiten liegt das Griffbrett, das mit chromatischen Bünden unterteilt ist. Die Saiten werden mit der rechten Hand angezupft.
Die Zither ist nicht nur für Volksmusik geeignet. Im Gegenteil: Mit der Zither kann man seine Melodiestimme selbst begleiten, und wer Lust dazu hat, kann auch noch mitsingen. Musikalisch sind dabei keine Grenzen gesetzt – auch Popmusik oder „Alte Musik“ lassen sich auf einer Zither spielen.
Voraussetzungen für dieses Fach
Der Zitherunterricht kann frühestens ab der dritten Klasse Volksschule beginnen. Es ist eine Eignungsberatung durch die Lehrperson ist nötig, da gewisse körperliche Voraussetzungen erfüllt werden müssen. Vorangegangene Kurse der Musikalischen Früherziehung sind von Vorteil, aber nicht zwingend notwendig.
Das richtige Instrument zum Üben
Je nach Verfügbarkeit können Zithern an der Musik- und Kunstschule ausgeliehen werden. Die Leihgebühr ist der aktuellen Schulgeldordnung zu entnehmen. Um das passende Instrument zu finden, empfehlen wir vorab eine fachliche Beratung durch unsere Lehrerinnen und Lehrer.